Benefizveranstaltung in der Zehntscheuer Schönaich

Pressebericht im Böblinger Boten vom 24.02.2009


eheisteintraumEine so voll ausgebuchte Benefizveranstaltung wie diese hat es noch nie gegeben. Die Getränkeausgabe lief heiß und das wieder so liebevoll von unseren Freundinnen ausgestattete Fingerfood-Buffet war stets umlagert und lockte unsere Gäste und uns zum Zugreifen. Nachdem der größte Hunger und Durst gestillt waren, begrüßte unsere Präsidentin Renate Zimmermann unsere Gäste. Als besondere Gäste waren der

1. Vorsitzende Dr. Dr. Thomas Eiche und Professor Dr. Dr. Konrad Wangerin zu uns gekommen, an deren Förderverein FFF die Einnahmen unseres Benefizabend gehen. Die Herren berichteten in bewegenden Worten aus ihrer ärztlichen Arbeit im Förderverein Faziale Fehlbildungen im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich schwer missgestalteter Kinder und Jugendlicher aus der Dritten Welt.

Wir freuten uns sehr, dass unsere IWC-Distriktpräsidentin den Abend bei uns verbrachte und eine kleine Rede hielt.

Das ganz besonderes Highlight, das Theaterstück „Die Ehe ein Traum" wurde von unserem froh gestimmten Publikum begeistert aufgenommen. Die beiden großartigen Schauspieler Stefan Österle und Ella Werner vom Theater „Wortkino" in Stuttgart zündeten als "langjährig erprobtes kinderloses Ehepaar" ein Feuerwerk an Dialogen über das eheliche Zusammenleben, das nicht nur zum Nachdenken über gewisse Parallelen sondern oft auch zum Schmunzeln und Lachen reizte. Ein kleine Lebensweisheit „Spaß hält eben nicht an, weil man nicht immer glücklich sein kann"... (aber man muss das Glücklichsein halt versuchen...)

Es war ein rundum froher, entspannter und gelungener Abend und viele Gäste blieben auch noch nach der Veranstaltung ein bischen länger, was zeigte, dass sie sich bei uns wohlgefühlt haben.

Es war für uns und auch für unsere Präsidentin Renate, die sicherlich bei der Menge der Gäste etwas Bauchweh vor der Veranstaltung hatte, schön zu erleben, mit welcher Nonchalance und selbstverständlichen Hilfsbereitschaft unsere Freundinnen zusammenhalten (und die dazugehörigen Rotarier auch).

Olivia Krämer


Die Ehe ist ein Traum

Dialoge von Hans Rasch

Bleibt die glückliche Ehe ein Traum oder kann sie wirklich praktiziert werden? Wieviel Toleranz erträgt der Partner, die Partnerin?

Helene und Karlheinz, ein Ehepaar Anfang vierzig, zehn Jahre verheiratet, kinderlos, erzählen von den Erfahrungen des Zusammen- und Auseinanderlebens. Zukunft, Freiheit, Liebe, Sex, Nachbarn, Politik, Fremdgehen, Umwelt- der tägliche Gesprächsstoff zweier Menschen wird amüsant durchgekaut, bis eine geträumte Affäre den geregelten Alltag zu sprengen droht. Doch zwei Menschen, die versuchen, ihren Humor und ihre Liebe füreinander zu erhalten, erzielen immer wieder Etappensiege, die sie zum Weitermachen ermuntern.

Witz, Selbstkritik, Realitätssinn und Freude am Spiel erleichtern das eheliche Miteinander.

Illusionslos versieht Hans Rasch seine Figuren mit irritierenden Anschauungen.

Karlheinz: Stefan Österle

Helene: Ella Werner

Regie: Friedrich Beyer


FFFKinder mit Gesichtsfehlbildungen in der Dritten Welt haben es besonders schwer. Sie werden in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung in der Regel weniger gefördert als ihre gesunden Altersgenossen und führen häufig ein Leben in sozialer Isolation. Der Förderverein Faziale Fehlbildungen (FFF) gibt diesen Kindern eine Zukunft. Er wurde im Jahre 1977 auf Initiative von Prof. Dr. Dr. Konrad Wangerin zusammen mit rund zwanzig Bekannten und Freunden im Marienhospital Stuttgart gegründet.

Der FFF bietet fehlgebildeten Menschen aus der Dritten Welt und insbesondere Kindern umfassende medizinische Hilfe. Die Patienten werden von den Fachärzten der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie im Marienhospital Stuttgart unentgeltlich behandelt und operiert. Alle weiteren Kosten, wie zum Beispiel Reisekosten und Medikamente sowie Organisation übernimmt der Verein. Zu seinen Aufgaben gehören außerdem die Fortbildung von Ärzten und Zahnärzten in der Dritten Welt sowie Förderung der wissenschaftlichen Forschung. Ein weiterer wichtiger Punkt stellt die Aufklärung dar. Langfristige Behandlungsmaßnahmen werden den Patienten auf speziellen Info-Veranstaltungen detailliert erläutert.